Heute fahren wir weiter Richtung Pompeji. Wir machten einen Übernachtungsstop vor Rom, da wir nicht gerne einfach hinunter Rasen. Der Campongplatz war OK für 1 Nacht.
Am nächsten Morgen führen wir Richtung Pompeji. Die Anfahrt zum Camping war ein Abenteuer. Schmalle Strasse, Gegenverkehr, es brauchte Nerven und Carmen konnte mich.... Schlussendlich sind wir dann angekommen. Der Platz war sehr schön und man konnte den Versuv sehen.
Heute ist die Besichtigung von Pompeji dran. Die Billette hatten wir Online Gebucht und konnten diese im Büro abholen, Zugleich haben wir noch Billette für den Versuv am nächsten Tag gebucht.
In Pompeii standen wir an Eingang und studierten die Karte. Es ist einfach riesig gross und wir starteten einfach mal eine Richtung.
Die Geschichte von Pompeji ist untrennbar mit dem Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. verbunden. Die florierende römische Handelsstadt wurde durch Asche und Bimsstein konserviert. Dies ermöglichte der modernen Archäologie einmalige Einblicke in den Alltag der Antike.
Von der Gründung zur römischen Blütezeit
- 6. Jh. v. Chr.: Pompeji wurde von den Oskern gegründet und geriet später unter den Einfluss der Griechen und der etruskischen Kultur.
- 80 v. Chr.: Die Stadt wurde nach den Samnitenkriegen von dem römischen Feldherrn Sulla erobert und als römische Kolonie (Colonia Cornelia Veneria Pompeianorum) in das Römische Reich eingegliedert.
- Wirtschaftliches Zentrum: Durch die fruchtbaren Vulkanböden der Region entwickelte sich Pompeji zu einer wohlhabenden Hafenstadt, die für ihren Wein und die Fischsoße Garum bekannt war.
- Einwohnerzahl: Vor der Katastrophe lebten schätzungsweise 8.000 bis 12.000 Menschen in der Stadt.
Der Untergang im Jahr 79 n. Chr.
- Das Ereignis: Am 24. Oktober des Jahres 79 n. Chr. brach der nahegelegene Vesuv völlig überraschend aus.
- Verlauf: Eine gigantische Eruption verdunkelte den Himmel. Innerhalb weniger Stunden regnete es tonnenweise Bimsstein und Asche (Lapilli) auf die Stadt herab, was zum Einsturz vieler Dächer führte.
- Das Ende: Tausende Menschen starben schließlich am nächsten Tag durch tödliche, glutheiße Gas- und Aschewolken (pyroklastische Ströme), die sich mit mehreren hundert Kilometern pro Stunde durch die Stadt wälzten.
Wiederentdeckung und Ausgrabungen
- Konservierung: Die dicke Schicht aus Asche und Bimsstein schloss die Stadt luftdicht ab. Holz, Stoffe und Gebäude blieben dadurch über Jahrhunderte erstaunlich gut erhalten.
- Wiederentdeckung: Nach kleineren Funden im 16. Jahrhundert begannen die systematischen Ausgrabungen im Jahr 1748 unter dem Bourbonenkönig Karl III. von Neapel.
- Gipsabdrücke: Die in der harten Asche entstandenen Hohlräume der Verstorbenen wurden ab dem 19. Jahrhundert mit Gips ausgegossen. Diese Technik brachte die weltberühmten, lebensecht wirkenden Abdrücke der Opfer hervor.
Pompeji heute
- Archäologischer Park: Bislang ist etwa zwei Drittel der 66 Hektar großen Stadt freigelegt worden. Die Ruinen gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.
- Forschung: Noch heute werden neue Entdeckungen gemacht, die unser Bild der römischen Gesellschaft prägen